RWB PRIVATE CAPITAL DACHFONDS MANGELNDE TRANSPARENZ VORGEWORFEN

RWB PRIVATE CAPITAL DACHFONDS MANGELNDE TRANSPARENZ VORGEWORFEN

Mit Private Equity Dachfonds vom Anbieter RWB Private Capital Emissionshaus AG, sollen nunmehr auch private Kleinanleger mit nur wenig Geld, in Firmen investieren können. Das Unternehmen RWB Emissionshaus AG aus Oberhaching bietet unterschiedliche Varianten der Beteiligung an Unternehmen. Bei Variante A kann sich der Anleger als Kommanditist an Dachfonds beteiligen, während Variante B eine Beteiligung als atypisch stiller Gesellschafter an den RWB Dachfonds vorsieht.

Das Risiko des Totalverlusts hält provisionsgierige selbstständige Vermittler nicht davon ab, die Beteiligung am RWB Private Capital Fonds sogar Altersvorsorgesparern, den sog. „55-Plus-Investoren“ anzudrehen. Es ist die unüblich hohe Abschlussprovision, die die Vertriebler antreibt möglichst viele Menschen in den Genuss einer riskanten Kapitalanlage kommen zu lassen.

Wenig Transparenz und hohe Provisionszahlung

Nach Angaben aus dem Vertriebsumfeld von RWB betragen die Provisionszahlungen zwischen 7-10% der Anlagesumme. Hinzu kommen Verwaltungskosten, dies sind natürlich weitere Kosten, die  letzten Endes der Anleger finanziert. Um die Höhe der Provisionszahlung wird das Kapital des Anlegers von vornherein gemindert. Folgerichtig fällt auch die erwartete Rendite entsprechend geringer aus. Weiterhin kann der Anleger bei einer Beteiligung als atypisch stiller Gesellschafter oder als Kommanditist sein komplett investiertes Geld verlieren, denn er ist am Gewinn, aber auch am Verlust beteiligt. Das Geld ist in der Regel lange gebunden, und die Private Equity Dachfonds sind grundsätzlich wenig transparent, Investitionsziele sind zu Anfang häufig überhaupt nicht bekannt.

Anlegerschutzanwälte wittern Blut

Nicht lange muss man in Google suchen, um die Warnungen der Resch Rechtsanwälte zu finden. Mit +++Kündigung+++Totalverlust +++ verunsichern die windigen Juristen die Private-Equity-Investoren und beschwören eine Krise vorsätzlich herauf, könnte man meinen.

Obwohl die RWB Private Capital Emissionshaus AG zum derzeitigen Stand nach eigenen Aussagen mehr als 71.000 Anleger mit einem Gesamtvolumen von rund 1,8 Mrd. Euro vorweisen kann, haben Anlegerschutzanwälte, darunter auch die umstrittene Kanzlei Resch-Rechtsanwälte Stellung bezogen. Nicht lange muss man in Google suchen, um die Warnungen der Resch Rechtsanwälte zu finden. Mit +++Kündigung+++Totalverlust +++ verunsichern die windigen Juristen die Private-Equity-Investoren und beschwören eine Krise vorsätzlich herauf, könnte man meinen. Es liegt in der Natur von Anlegern sich regelmäßig Informationen über den Finanzanbieter einzuholen, bei dem das Kapital gebunden ist. Trotz des bisher reibungslosen Verlaufs der Fonds könnten sich Anleger von Reschs Online-Warnungen verängstigt fühlen und ihr Kapital aus einer (möglicherweise) guten Kapitalanlage abziehen. Nachdem weitere Anleger nachgezogen sind, entsteht aufgrund des ungeplanten Kapitalentzugs für die Beteiligungsgesellschaft ein Problem. Für Anlegerschutzanwälte wie die Kanzlei Resch-Rechtsanwälte aus Berlin ein lohnendes Geschäft? Auch andere Anbieter sind vom Resch-Pranger betroffen – jetzt lesen.