GLOBAL WOOD SERVICE GMBH: „PETERCHENS“ GIER IST NOCH NICHT GESTILLT!

GLOBAL WOOD SERVICE GMBH: „PETERCHENS“ GIER IST NOCH NICHT GESTILLT!

Das Wandern ist des Müllers Lust, das Geld abzocken des Leibold’s Lust. So oder ähnlich müßte man das bekannte deutsche Volkslied umtexten, wenn man sich einen Reim darauf machen wollte, warum ein windiger Anlageberater wie Peter Leibold, der zehntausend Investoren das Fürchten beigebracht hat, als er German Pellets an die Wand fuhr, nun erneut sich anschickt, dem schnöden Mammon hinterher zu jagen. Freilich unter dem Deckmantel der eigenen Tochter, die mit im Boot der Global Wood Service GmbH sitzt. Erst kürzlich im April dieses Jahres gingen die beschriebenen Herrschaften zum Amtsgericht und initiierten die Neugründung der Gesellschaft. Da stellt sich nun natürlich die Frage, wieviel Dumme dem schlauen „Peterchen“ diesmal auf den Leim gehen werden.

Normalerweise müßte man ihn mit Schimpf und Schande vom Hof jagen, aber da bekanntermaßen Gier das Hirn frißt, wird es wahrscheinlich erneut Anleger geben, die ihm ihr Geld anvertrauen. Im guten Glauben an die Wahrheit, die seine sorgfältig gewählten Worte den Leuten verspricht. Gegenstand des Unternehmens:Service im Bereich der Holzindustrie sowie weltweiter Handel mit Holzprodukten bzw. Holzbrennstoffen. Unternehmensform: GmbH. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Bedeutet, im Falle der nächsten, zu erwartenden Insolvenz, kann man auf Nichts zurückgreifen als auf die 25.000.- Euro Stammeinlage. Diese geteilt durch die Anzahl der Investoren und die Höhe der Verbindlichkeiten – da bleiben dann etwa 1 Euro für jeden Geprellten übrig. Unmöglich, dass da jemand auch nur einen Cent investiert.

Sollte man meinen. Aber der listige Peter wird einen Weg finden, um seine „Opfer“ zu umgarnen und zur Investition zu bewegen. Traurig aber wahr. Auch die Firmenumgebung in Leipzig, Fuggerstrasse 1a, ist eher unscheinbar und sieht wenig einladend aus – genau die richtige Gegend, um im stillen Kämmerlein mit dem Hörer am Ohr, sein Unwesen zu treiben. Oder wie sonst wollen ein Bankrotteur wie Peter Leibold und Gehilfen neue Anleger ausspähen und dann um ihr Geld bringen. Übrigens mutet der Geschäftszweck der neuen Firma dem damaligen Unternehmen an, was bedeutet, dass der schlaue Peter sich sicherlich gedacht hat, was einmal funktionierte kann auch ein zweites Mal klappen. Wir meinen: da wird es doch Zeit, dass man ihm schnellstens das Handwerk legt, bevor erneut größerer Schaden entsteht.