VORSICHT BEI MAHNBRIEFEN AUS TSCHECHIEN

Es sind erst wenige Tage vergangen, als der Oldenburger Rentner J. Resch (*Name von der Redaktion geändert), wieder einmal einen Mahnbrief der tschechischen Firma ENA in seinem Briefkasten vorfand. Mit dem Schreiben enthalten war eine beiliegende Forderung in Höhe von 90 Euro für „erotischen Service“. Kurze Zeit später, meldete sich ein weiterer Leser schriftlich bei der Fraudanwalt-Redaktion, dem ähnliches wiederfuhr. Das Schema schien gleich zu sein: Der Mann aus Stade erhielt eine Zustellung per Einschreiben von der tschechischen Averto. Auch hier werden 90 Euro für Erotikservice gefordert. Fraudanwalt rät Verbrauchern einen kühlen Kopf zu bewahren und keinesfalls auf die betrügerischen Drohgebärden zu reagieren – im schlimmsten Fall wäre es für die meistens Anonymen, ausländischen Betrügerbanden notwendig – vor einem inländischen Gericht zu klagen.

Keine Daten am Telefon preisgeben

Eine Verbraucherin aus Celle berichtet der Verbraucherredaktion Fraudanwalt, sie wäre über einige Tage, angeblich von Post telefonisch kontaktiert worden. Dabei erzählte die vermeintliche Postkundenbetreuerin der Frau, dass ein Adressablauf notwendig wäre, weil Briefe schlecht leserlich wären. Auch in diesem Fall dauerte es nicht lange bis die Frau zwei Briefe in ihrem Postkasten vorfand. Jeweils eine Forderung über 90 Euro, sowie eine weitere über 50 Euro forderte Averto mit Sitz in der Tschechischen Republik.

Petersberg Deutschlands Abzockerparadies

Im wieder führt die Spur ins beschauliche Petersberg. R.M.I. (Sexabzocker) hat einen neuen Geldeintreiber gefunden. So erhielten mehrere Verbraucher aus Niedersachsen Mahnungen von Simex aus Petersberg über einen Betrag in Höhe von 135 Euro. Demnach haben sie Telefonsex-Serviceleistung beansprucht. Selbst Mitglieder der städtischen Vertretung sollen Gerüchten zur Folge involviert gewesen sein. Den Mahnungen waren wenige Wochen zuvor Rechnungen in Höhe von 90 Euro vorausgegangen. Die Beträge sollen auf ein tschechisches Konto überwiesen oder bar per Einschreiben gezahlt werden. Die Polizei ermittelt.

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