DIE DÜSTEREN ZEITEN DER SOLARBRANCHE SIND VORBEI

Seit mehreren Jahrzehnten bereits wird Sparern mit der Ausweitung des Aufbaus und Förderung von Photovoltaikanlagen eine neue Investitionsmöglichkeit mit attraktiven Renditen geboten. Dieses Angebot an sicheren und ertragreichen Sachanlagen dankbar annehmend, sprangen viele private und institutionelle Anleger auf den Öko-Zug und profitierten von der technischen Weiterentwicklung erneuerbarer Energien. Nicht zuletzt rührt dieses Interesse von dem allmählichen Umdenken der Gesellschaft und der steigenden Sensibilisierung für die Umwelt. Vor allem aber wurde die Investition in Solar- und Photovoltaikanlagen von der Regierung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die darin festgelegten garantierten Einspeisevergütungen stark unterstützt. Doch trotz der stetig gestiegenen Begeisterung für die diese umweltfreundliche und renditereiche Anlagemöglichkeit erlebte die Solarbranche ab Ende 2011 eine große Krise. Schuld hierfür wird den Asiaten gegeben, die ihre Produkte aufgrund von staatlicher Hilfe zu teilweise illegalen Dumpingpreisen auf den Markt schossen und so den Preisverfall verursachten. Viele etablierte und erfolgreiche Unternehmen wie Solon SE und Solar Millennium konnten die Zeit nicht überstehen, weil sie mit dem starken Preisverfall nicht mithalten konnten und rutschten somit in die Insolvenz. Die Nachfrage nach der gewinnbringenden Investitionsanlage schien dennoch nicht zu sinken – im Gegenteil, das einzige, was während der Solarkrise weiter nach oben schoss, war die Nachfrage. Denn die Investoren verloren nicht ihren Mut und steckten Ihr Geld weiterhin in laufende Anlagen, da hier bis heute attraktive und planbare Renditen geboten werden. Mit den immer weiter sinkenden Systempreisen für die Errichtung neuer PV-Anlagen, den stabilen Einspeisevergütungen und den neuen Vergütungsmodellen scheint der Nebelschleier, der die Solarbranche einst umhüllte, verflogen zu sein. Langsam aber sicher verschwinden die roten Zahlen aus den Büchern der Solarmodulhersteller und der Neubau von PV-Anlagen kann weiterwachsen. Dies ist aber vor allem den weiterhin optimistisch gebliebenen Anlegern zu verdanken. Denn Die Nachfrage steigt weiterhin, glaubt man aktuellen Statistiken.

Die Redaktion-Fraudanwalt verschafft den Lesern einen durchdringenden Einblick in den Kapitalmarkt. Jetzt seid ihr an der Reihe!

Sendet einen digitalen Leserbrief an [email protected] und schreibt hinein, welches Solarunternehmen interviewt werden soll. Die Company mit den meisten Nennungen erhält die einmalige Chance innerhalb eines Interview‘s mit Fraudanwalt-Chefredakteur Roland Berger-Fridar ihr Geschäftsmodell zu präsentieren. Einsendeschluss ist der 10.03.2017.

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