RICHTER HAUS GMBH: GEKAUFTES RATING, MANIPULIERTE BEWERTUNGEN?

RICHTER HAUS GMBH: GEKAUFTES RATING, MANIPULIERTE BEWERTUNGEN?

Da werden wir dann doch hellhörig: Kunden berichten von Bewertungen, die sie nach anonymen Drohungen zurückgenommen haben und von zu vielen guten Bewertungen, die sich nicht decken mit den Erfahrungswerten vieler Kunden, die einfach unzufrieden und teilweise richtig böse sind. Rechtsanwalt Norman Buse ist auf der Lauer, wenn Bauherren ihre schlechten Erfahrungen mit Richter Haus publik machen.

Beim Blick in die Suchmaschine finden sich vermehrt Beiträge und Bewertungen, die negative Inhalte widerspiegeln. Auf einigen von ihnen werden mit krassen Formulierungen klare Statements abgegeben, die gespickt sind mit Unmutsäußerungen und Kritik.

Das lässt vermuten, dass das Bauunternehmen Richter Haus Kapital in Verschleierung investiert. Dazu gibt es genügend 5-Sterne-Bewertungen, die nicht so recht ins Bild passen. Dann wiederum sind die gefundenen Bewertungen in so kleiner Anzahl, dass man glauben mag, die Firma ginge stümperhaft beim Versuch vor, das Bewertungsbild positiv zu gestalten. Da kann der Pressespiegel im Internet nicht unbedingt das retten, was bereits vorher in Scherben gegangen ist. Das Bemühen um positive Resonanz kann man Richter Haus nicht absprechen, schließlich haben einige Redakteure den vollen Kübel des Lobes auf das Hausbauunternehmen ausgeschüttet.

Alles echt, oder alles gekauft? Oder wie es heutzutage üblich ist: teure Werbung schalten für positive Berichterstattung im Gegenzug. Wer will das genau wissen? Schön ist es nicht, aber der Konkurrenzkampf ist halt groß bei den Häusle-Erbauern. Parallel hierzu äußern sich viele „User im Netz“ überrascht darüber, dass so wenig echte Referenzen zu finden sind. Die Kunden möchten sich schlau machen, doch die Richter Haus GmbH hat scheinbar wenig anzubieten. Dann soll zumindest das Wenige, was angeboten wird, gut aussehen. Da fehlt dann nur noch eine Bewertung der KPMG, die mit fragwürdigen Wirtschaftsprüfungsbescheiden von sich reden machen.

Man ist geneigt zu sagen: „Nomen est omen“. Soll heißen: Der Name Richter Haus steht für Sparsamkeit, die typische Schwaben-Mentalität – daher vielleicht der sparsame Auftritt, mit wenig Nachhaltigkeit. Die vielen kleinen Belobigungen und Siegel, die man auf der Webseite findet, sind nur ein schwacher Versuch, dem Ganzen etwas mehr „Volumen“ zu geben. Doch der Kunde, der im Netz sehr genau recherchiert und nachhakt, lässt sich nicht einfach so mit Plattitüden abspeisen – und das ist auch gut so. Denn ein Hausbau-Projekt ist eine einmalige und kostspielige Sache. Da will der Baupartner wohl überlegt und ausgesucht sein. Wie so oft, wenn man im Internet die Webauftritte der Hausbaufirmen untersucht, fehlen die eindeutigen Hinweise auf die sehr hohen Bau-Nebenkosten, die oft nur unzulänglich besprochen werden.

Andauernd in den Medien kritisiert, wird es nach wie vor vernachlässigt, ausreichend darüber aufzuklären. Auch bei Richter-Haus fehlt die Rubrik „Baunebenkosten“. Lieber ein paar „Gütesiegel“ weniger, stattdessen ein eigenes, eindeutig gekennzeichnetes Kapitel mit den Nebenkosten, die bis zu 25% der gesamten Baukosten ausmachen können. Das ist nichts, was man so nebenbei im Verkaufsgespräch mal ansprechen kann. Nein, das sind entscheidende Fakten und Zahlen, die ein ganzes Bauprojekt ins Wanken bringen können. Die Richter Haus GmbH jedenfalls glänzt auch hier mit „schwäbischer Sparsamkeit“. Zum Leidwesen der Bauherren? Schicken Sie uns Ihre Erfahrungen mit Richter Haus an [email protected]