SAL. OPPENHEIM: BARONIN ULLMANN UND DIE PFERDESCHÄNDUNG IN ST. MORITZ?

Es ist eine grausige Geschichte, die ein Sal. Oppenheim-Kritiker zu erzählen weiß. St. Moritz, Schweiz ist bekannt für Glanz, Glamour und reichlich Kapital, das in den tiefen Taschen der hochkarätigen Gäste schlummert. Ja, selbst der US-Präsident Trump war schon dort. Die ehemalige Oppenheim-Mehrheitseigentümerin Baronin Ullmann, vergnügt sich gerne in St. Moritz auf einer postfeudalistischen Veranstaltung auf Kosten sehr junger, nicht ausgewachsener Pferde, die als schnell verbrauchte Trägersubstanz für Glücksspielzwecke missbraucht und danach entsorgt werden. Baronin Ullmann steckt tief im Sumpf der Pferde-Glücksspielindustrie drin, dies ergaben die Recherchen von Fraudanwalt. Es ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, dass eine gewisse Parität zwischen der Pferdezucht von Baronin Ullmann und Ihre Handlungen bei der Oppenheimbank besteht – beide Bereiche sind krank oder dem Untergang geweiht. Fraudanwalt-Bericht über die Causa Sal. Oppenheim.

Pleite- und Kriminalitätselite trifft sich in St. Moritz

Die Rennpferde, die in St. Moritz auftreten, stammen zum Teil aus einer Pferdehaltung, die von der Baronin Ullmann finanziert wird. Dubiose Gestalten und windige Geschäftsleute geben sich beim traditionellen Pferderennen die Klinke in die Hand. Obwohl das unappetitliche Spektakel mit Pferden wenig zu tun hat, sind sie doch lediglich die schlechtbehandelte Trägersubstanz für Zockerei und ganz nebenbei eine ideale Nebenwährung mit inbegriffener Versicherung. Das Pferd und sein feudaler Besitzer sowie das gesamte Milieu, suggerieren die Liebe zu edlen Pferden und hehren Sportwettkämpfen. Doch wer will so geliebt werden, etwa die Baronin Ullmann selbst? In den Rennställen stehen die Pferde sich kaputt, es gleicht einer Zwingerhaltung. Deshalb kommt es häufiger vor, das Unfälle aus Mangel an Bewegung geschehen und die Tiere sich schwer verletzten wie neuerlich beim White Turf , das laut Veranstalter „ein Event der exklusiven Spitzenklasse, mit spannendem Pferderennsport, edlem Catering, attraktive Musik und Kunstdarbietungen verpackt in einer von Sonne überfluteten, einzigartigen Landschaft ist“. Aber es wird noch besser: “Ein Großanlass, bei dem nicht nur Champagner auf Eis gelegt wird, ist Jahr für Jahr ein einzigartiger Treffpunkt für die High-Society, Besitzer, Trainer und Jockeys aus aller Welt wie aber auch für die treuen einheimischen Besucher“.

Die Besucher gehören zur Pleite- und Kriminalitätselite, die mit windigem Unterfangen statt fleißiger Arbeit – ihr Vermögen schaffen.

Statement von Chef-Redakteur Berger-Fridar:

„Die körperlichen Schäden, die den Pferden in ihrer meist sehr kurzen „Karriere“ zugefügt werden, sofern sie das Training überhaupt überstehen, kommen oft genau dann zum Vorschein, wenn das zwar numerisch noch junge aber biologisch schon uralte Pferd bei dem „lieben nächsten Besitzer“ landet. Dieser soll dann für all das aufkommen, was die Vorbenutzer auf Kosten der Pferde abgeschöpft und kaputtgemacht haben, während diese „guten Gewissens“ weitermachen mit dem „Sport“. Die mit Hufeisen beschlagenen Fohlenhufe führen zu Wachstumsstörungen der Hufe, behindern die gesamte Durchblutung und beeinflussen u.a. auch dadurch massiv die Sensitivität des Hufes, der dann sehr leicht in Löcher tritt bzw. den Untergrund zu spät erspürt. Sie sollten nicht nur aus Tierschutz und -gesundheitsgründen verboten werden, sondern auch wegen einer billigend in Kauf genommenen Unfallgefahr zugunsten einer Maßnahme, die z.B. auch ein Rennen auf einer Eisplatte ermöglichen soll wie beim White Turf. Des Weiteren führen die Eisen aufgrund der Vibration oftmals zu Lungenbluten. Die Schäden und Spätfolgen sind kaputte Sehnen, verformte Hufe und die Auswirkungen auf das gesamte Skelett-insbesondere bei jungen Pferden, die im Wachstum sind hat unabsehbare Folgen, die man dann entweder via Schlachtpferdetransport vertuscht oder an mehr oder weniger mitleidige Menschen delegiert, die dann auch noch das Letzte aus dem bedauerlichen Sportinvaliden herauszuholen versuchen.

Preisgelder, Zuchtprämien und Handelserlöse gehen an die „Pferdefreunde“.

Die wahren Kosten zahlen die Pferde selbst: Mit ihrem Leben. Die „Siegbilder“ zeigen dann auch regelmäßig Pferde-Antlitze, die nicht nach „Sieg“, sondern eher wie „Kurz vor dem Tod“ aussehen. Leider geht der erfreuliche Geldfluss immer sehr weit an den Pferden selbst vorbei, was jedem Laien eigentlich sofort auffallen müsste, wenn er einen Blick auf das „reale“ Leben und Schicksal eines „Sportpferdes“ wirft. Hier handelt es sich u.a. auch um „die sensiblen Daten“, die natürlich der unberufene Laie auf keinen Fall sehen darf, da jeder Grundschüler sehr schnell zu dem Ergebnis käme: Hier werden für Glücksspiel und- andere niedere artverwandte Triebe- systematisch und erbarmungslos wehrlose Pferde gefoltert.

Die sog. Pferdeliebhaber, die ihre Pferde verauktionieren, verkaufen, verschenken und verwursten sind aber gottseidank in der Minderzahl, gleichwohl sie sich gerne als das Maß aller Dinge präsentieren und sich doch tatsächlich so aufführen, als hätten sie das Monopol auf diese Pferderasse inklusive der systemimmanenten Zerstörung derselben gepachtet, einzig und allein um diese Pferde für ihre altbackenen Zockerspiele zu missbrauchen.

White Turf und der grausige Unfall

Der Unfall von Boomerang Bob ist eine Art Fanal, welches gottseidank heutzutage nicht mehr einfach übersehen wird. Leider muß man sagen, daß dieser schnelle Tod sogar ein Segen sein kann, verglichen mit dem langsamen Dahinsiechen der unendlich vielen abgeschobenen vierbeinigen Spieleinsätze, die mit großer Sicherheit von ihren früheren Liebhabern nie mehr erkannt werden würden im Realzustand des Verfalls – inklusive der wirklich seltenen sog. Spitzenpferde, die eben auch „zugrunde gerichtet werden“, wie der Trainer des berühmten Hengstes Mondrian konstatieren musste.

Das sog. Pferderennen in der heute stattfindenden Form verstößt gegen alle bekannten Gesetze und Richtlinien und dient allein einer Glücksspielveranstaltung, die mit Sicherheit nicht nur die zur Trägersubstanz degradierten jungen Vollblüter ruiniert, sondern allgemeiner Erkenntnis nach auch schlimmste Kollateralschäden bei den Glücksspielern selbst und ihrer Umwelt verursachen kann. Es hat also durchaus soziokulturelle Folgen, wenn das Rennbahnmarketing in seiner Untergangsverzweiflung Werbeparolen präsentiert.

Der „normale Mensch“ ist bei weitem hier in der Mehrheit und wüsste dieser, was der „Rennsport mit Pferden“ in Wirklichkeit ist –  nämlich genau das Gegenteil des Suggerierten – dann wäre dieses Spektakel nicht mehr zukunftsfähig und in der Tat ein wahrer Boomerang u.a. für Sponsoren, die hier für sich werben wollen. Wohl kaum mit Pferde-sklaverei und der Ausbeutung von billigem Personal aus Osteuropa.

Nichts Anderes ist diese pferdeverachtende Zockerveranstaltung mit peitschenschwingendem Mietling (genannt Jockey) und oftmals einem „Personal“, welches man eher im vorletzten Jahrhundert vorzufinden erwarten könnte, a la „Les Miserables“.

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