WÍR-KAUFEN-DEIN-AUTO.DE: ERST LOCKEN, DANN ABZOCKEN!

Unseriöse Geschäftspraktiken ist das Resümee, welches fraudanwalt aus seinen Untersuchungen bei der Online-Plattform von „wir-kaufen-dein-auto.de“ ziehen kann. Und wir sind nicht die einzigen, die jedem, der sich etwas mehr Zeit nehmen will, um sein Auto bestens zu verkaufen, den Rat gibt, den eigenen PKW lieber als Privatverkauf in gängigen Portalen wie „mobile.de“ oder in einer der diversen Autozeitungen anzubieten. Nach diversen Tests, die auch vom ADAC und anderen Automobiltestern vorgenommen wurden, lässt sich klar feststellen, dass mit überbewerteten Lockangeboten die Verkäufer erst angelockt werden, doch beim Vor-Ort-Termin beginnt dann das Schachern und Handeln, so dass am Ende ein Preis herauskommt, der weit unter allen Vergleichspreisen liegt. Der Vorteil, dass man seinen Wagen direkt nach der Prüfung und der Erstellung eines Kaufvertrages beim Aufkäufer stehen lassen kann, dieser den Wagen abmeldet und sich um alle Formalitäten kümmert, kann den „erlittenenPreisnachlass“ nicht aufwiegen.  

Die teuren Werbekampagnen auf vielen Kanälen des deutschen Fernsehens, die uns weiß machen sollen, wie toll das Angebot von „wir-kaufen-dein-auto.de“ doch ist, kennt eigentlich jeder. Vorgegaukelt wird das einfache Handling, der unschlagbare Preis und die schnelle Abwicklung beim privaten Autoverkauf. Doch davon bleibt nichts übrig, wenn man selbst mit dem Auto bei einer der vielen Verkaufs-und Prüfstellen dieses eher unseriösen Unternehmens vorgefahren ist. Grundsätzlich lange Wartezeiten, dann viele unnötige Fragen zur Historie des Wagens, die man hätte im Vorfeld im Internet bereits beantworten können, dann elendiges Abwerten des aktuellen    Wertes in Verbindung mit Reduzierung des Kaufpreises, systematisches „schlecht Reden“ der Optik und akribisches Suchen nach kleinsten Fehlern wie Kratzer oder Beulen. BestesArgument der Aufkäufer dabei der Lackdichtemesser, der kleinste Veränderungen beim aufgetragenen Lack anzeigt und damit ein geeignetes Argument liefert, dass ein „Unfall“ zugrunde liegt, auch wenn nur ein Kratzer beseitigt wurde. Das beste dabei: Wenn der Kunde sich nicht entscheiden kann oder unzufrieden mit dem angebotenen Kaufpreis ist, findet ein „Scheintelefonat“ mit dem Chef des Verkaufsmitarbeiters statt, der dabei das „letzte Wort“ für das Angebot bestimmen soll. Lausig inszeniert, schäbig vorgetragen. 9 von 10 PKW-Verkäufern gehen mit einem schalen Geschmack auf der Zunge vom Hof der Firma. Sie wissen, dass sie beschissen wurden, sind aber auf der anderen Seite froh, dass die Karre weg ist und das Geld überwiesen wird. Ein paar Tage später kommt dann die Reue, dass man sich hat „über den Löffel barbieren lassen“, aber Geschäft ist Geschäft. Die Praxiserfahrung eines Mitarbeiters von fraudanwalt hat klar gezeigt: Finger weg von diesen Angeboten, wenn es mit dem Autoverkauf nicht eilt. Dieser Meinung sind auch unzählige User im Netz, die sich als Kunden dieser Verkaufsplattform über eine gewisse Art der Abzocke beklagen. Unter dem Begriff „wir-kaufen-dein-auto-erfahrungen“ gibt es viel mehr Kritik als Zustimmung. Denn bei diesem Geschäft verdient nur einer richtig satt: der provisionsgierige Ankäufer, der jeden PKW schlechter redet als er tatsächlich ist, denn jeder Euro, den die Firma weniger an den Kunden bezahlt, wird zum Teil auch als Provision an die Aufkäufer verteilt. Auf Nachfrage von fraudanwalt beim Personal  wurde unter vorgehaltener Hand gesagt: „Geiler Job, je besser man reden und überzeugen kann und den Kunden runterhandelt, desto mehr Erfolgsprämie gibt es.“ Damit ist wohl alles gesagt. 

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