ERGO DIREKT VERSICHERUNG AG: DER SCHEIN TRÜGT!

Wer sich über die ERGO Direkt Versicherung schlau machen will, der könnte beim ungenauen Blick auf die Kundenbewertungen glatt den Eindruck bekommen, die allermeisten Kunden wären zufrieden. Da werden mehr als 121.000 Kundenmeinungen auf der hauseigenen Bewertungsplattform mit der guten 4,7 von 5 Sternen-Bewertung abgebildet. Aber der Schein trügt. Das, was neutrale Bewertungsportale sagen, sieht ganz anders aus. Dort überwiegen die negativen Beiträge. Und zwar solche, die richtig krass sind in der Formulierung von genervten, enttäuschten und verärgerten Kunden. Es ist die Rede von: „Albtraum mit 4 Buchstaben“, oder „Manipulation der Wahrheit“, „Die wünsche ich keinem“ bis hin zu „Ergo zahlt nicht!“ Und das ist nur ein kleiner Auszug aus einer langen Liste von Beschwerden. Tatsächlich gingen auch bei Fraudanwalt Leserbriefe ein, die diese Missstände anprangern. Von Kunden, die hoffen, dass sich endlich etwas ändert.

Das, was man aus vielen Berichten bei Untersuchungen von Versicherungsgesellschaften kennt, spiegelt sich auch in der Abwicklung bei ERGO wider. Es wird viel nerviger, zeitaufwändiger Papierkram bei der Regulierung zugrunde gelegt. Belege, Nachweise, Kopien, Originale – für alles braucht der Kunde Schriftstücke, die aber nicht konkret im ersten Kontakt angefordert werden, sondern nach und nach, so dass die Tage und Wochen ins Land gehen. In einem speziellen Fall, über den Fraudanwalt hier berichtet, heißt es vom Kunden: Bei telefonischen Nachfragen gibt es entweder die Auskunft, dass man in der falschen Abteilung gelandet ist, dann wird mit langen Wartepausen weitergeleitet.

Danach kommt die nächste Sachbearbeiterin, die erst einmal die Basisdaten des Kunden abfragt. Obwohl das die Kollegin vorher bereits gemacht hat. Dann erfolgt die erschöpfende Auskunft: “Die ERGO Direkt benötigt für jeden Vorgang mindestens 10 Tage, daher können wir Ihnen derzeit nichts sagen!“ Selbst eine kurze Zusatzfrage, ob alle Unterlagen komplett sind oder ob etwas fehlt, wird mit dem Standardspruch beantwortet: „Verstehen Sie das doch, die Ergo braucht 10 Tage, vorher sagen wir dazu nichts!“ Dann pünktlich nach 10 Tagen kommt ein Schreiben der ERGO Direkt: „Wir können leider nicht fortfahren, da ein Nachweis fehlt. (z.B. Kopie des abgerechneten Heil-und Kostenplans).  Beim Anruf im Kundencenter mit der Beschwerde, warum man genau das nicht bereits in dem Tage vorher stattgefundenen Telefonat mitgeteilt hat, folgt eine Belehrung eines „typischen Oberlehrers“, der einem vermittelt, dass der Fehler beim Kunden liegt, weil dieser nicht alle Informationen in den unzähligen Schreiben und Mitteilungen nachgelesen hat. Also wieder hin zum Arzt, und den Heil- und Kostenplan geholt, und zur ERGO Direkt geschickt.

Dann wieder tagelange Wartezeit. Bei der telefonischen Nachfrage bei der ERGO Direkt, wieviel denn nun der Versicherer an Kosten übernimmt (in diesem Fall eine Zahnzusatzversicherung) wird mitgeteilt, dass die entsprechende Abteilung daran arbeite und eine Auskunft nicht möglich ist.  Wenn dann irgendwann die Abrechnung der ERGO Direkt eintrifft, stellt man in vielen Fällen, wie auch hier, fest, dass weniger erstattet wird, als besprochen. Die unzähligen Vertragsklauseln und Bedingungen machen es dem Laien beinahe unmöglich, den Rechenweg des Unternehmens nachzuvollziehen.  Zurück bleiben ungezählte unzufriedene Kunden. So, wie man es in den Bewertungen nachlesen kann.      Unglaublich, unbeweglich, uneffektiv und unmöglich. So sollte ein marktführendes Unternehmen nicht mit seinen Kunden umgehen. Was alle Kunden obendrein noch zusätzlich nervt, sind die vielen Werbebriefe der Versicherung, mit denen man die Versicherungsnehmer zu weiteren Abschlüssen bewegen will. Selbst dann, wenn die aktuelle Angelegenheit noch nicht abgeschlossen ist. Mit billigen „Kettenbriefen“ die tausendfach ausgedruckt werden und auf gut Glück versandt werden. Der ein oder andere wird ja wohl noch weitere Versicherungen bei der ERGO abschließen…  Auch das ist schlechter Stil, und führt zu Abwertungen des Unternehmens.

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