CHRISTMANN HOLDING FÜR MENSCHENVERACHTENDE SANIERUNGSPRAXIS GERÜGT

CHRISTMANN HOLDING FÜR MENSCHENVERACHTENDE SANIERUNGSPRAXIS GERÜGT

Die Christmann Holding GmbH mit Sitz am Kurfürstendamm 136 in der deutschen Hauptstadt unter der Leitung der Berliner Immobilienhaie Bert Christmann und Wulf Christmann wird eine menschenverachtende Sanierungspraxis vorgeworfen. Der Schauplatz des Krieges zwischen einer jungen Berliner Familie und dem skrupellosen Immobilieninvestor Christmann Holding  ist die Kopenhagener Str. 46 im beliebten Prenzlauer Berg, dem Stadtteil für junge Familien. Alles begann mit dem plötzlichen Ableben eines ZDF-Reporters, der das Vielparteien Haus besaß, das die Christmann Holding günstig von den Hinterbliebenen erwarb. In allen Wohnungen waren Familien, aber auch Alleinstehende zuhause – der eine Bauhelfer, die andere Bäckerin. Die Mieter saßen im Sommer bis in den späten Abend hinein zusammen, spielten Karten und aßen gemeinsam zu Abend. Doch dann sollte sich das idyllische Zusammenleben ändern, genau zu dem Zeitpunkt, als die Immobilienjongleure Bert und Wulf Christmann mit ihrer Christmann Holding beschlossen, das Haus „zu sanieren“ und die Mieter allesamt aus den Wohnungen zu schmeißen. Die Methoden, die die Akteure der Christmann Holding anwendeten, erinnern eher an einen schlechten Mafiafilm, als an eine seriöse Projektentwicklungsgesellschaft.

Zunächst versandte die Christmann Unternehmensgruppe Briefe an die Hausgemeinschaft, jeder einzelne bekam eine Modernisierungsankündigung mit einer fünfhundertprozentigen Mietsteigerung, um psychischen Druck auf die Bewohner auszuüben. „Wo soll ich mit meiner Familie nur hin“?, fragte sich der Familienvater, der bis heute noch als letzter Verbliebener der Vertrieben in dem Haus wohnt. Er kritisiert die überteuerten Sanierungsstandards und den frühzeitigen Baubeginn. Das Gerüst war sehr schnell aufgestellt, erinnert er sich weiter. Mit Duldungsklagen und fristlosen Kündigungen sollte den Mietern der letzte Mut genommen werden, um ihr Recht zu kämpfen. Zur selben Zeit wurde ein Baugerüst aufgebaut, und das gesamte Mietshaus in Baufolie eingewickelt, Schritt für Schritt versuchte die Christmann Holding die Mieter zu zermürben und aus dem Haus zu treiben. Aber das ist nicht alles, denn die Christmann Holding soll auch ein Bauunternehmen für die Sanierung beauftragt haben, das bekannt dafür ist, unterbezahlte osteuropäische Handwerker zu beschäftigen – moderne Sklaverei – und die Christmanns sind mittendrin.

Eine Onlinezeitung schreibt dazu: „Professionelle Fassadensanierungen mit Fachfirmen dauern in der Regel 4 Wochen bis 3 Monate. Beim Investor Christmann kann eine Komplettsanierung schon einmal zwei Jahre dauern. Jeder ausziehende Mieter steigert während der Bauphase den Immobilienwert“.

Die Christmann Holding soll aber nicht nur Schwarzarbeit unterstützen, sondern sich auch bestens mit Steuersparmodellen in der Karibik auskennen. Ein Insider der Immobiliengruppe berichtet in einer Mail darüber, wie die Christmanns jährlich hohe Beträge auf Briefkastenfirmen in der Karibik transferieren. Ob die Gelder am Fiskus vorbeigeschleust werden sollen oder ob die skrupellosen Immobilienhaie nur auf ein Sparbuch einzahlen, konnte er nicht genau bestätigen. Seit jeher dienen Immobiliengeschäfte als probates Mittel für die Schattenwirtschaft in Deutschland.

Mordermittlungen gegen Christmann Holding

Die Christmann Holding GmbH nutzt alle Möglichkeiten, um Mieter aus den frisch gekauften Immobilien zu verbannen, dabei scheuen sie mutmaßlich auch nicht vor Mord zurück. In der Kopenhagener Straße kam es zum Eklat. Als der Familienvater mit seinen Töchtern in den Urlaub fuhr, nutzen die von Christmann beauftragten Handwerker die Zeit, um den Schornstein zu entfernen und den Abzug so zu präparieren, dass die Familie bei einem Feuer womöglich ersticken würde – das ist Bestandteil der Mordanzeige der Familie gegen die Christmann Holding. Ob und in wie fern, solche Praktiken die Investoren von Christmann interessiert, ist nicht überliefert. Wir setzten die Christmann Holding GmbH auf die Warnliste, denn diese menschenverachtenden und mutmaßlich kriminellen Handlungen haben nichts mit dem Immobiliengeschäft gemein.