BRALE HAUS GMBH: WENIG BEMÜHEN UM TRANSPARENZ, INFORMATION ODER ERFAHRUNGEN

Wer sich ein Haus bauen will und nach Referenzen der Brale Haus GmbH im Internet sucht, der wird arg enttäuscht. Die Einträge sind veraltet, ein Klick auf den Button „Website“ der Brale GmbH bei Google öffnet eine „traurige Unternehmensseite“, Unterpunkte oder Informationen fehlen. Lediglich eine vollmundige Umschreibung der Firmenphilosophie und der Hinweis, dass Brale-Häuser „Wohlfühlhäuser“ sein sollen. Das mag ja vielleicht stimmen, aber es fehlen die authentischen Beweise. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“ (aus: Faust, von J.W. von Goethe) ist das Einzige, was uns dazu einfällt.

Entweder ist in Zahna-Elster im tiefsten Sachsen-Anhalt, dem Ort der Firmenzentrale, die Zeit stehen geblieben, oder die beiden verantwortlichen Firmengründer brauchen dringend etwas Nachhilfe. Aber was hier geboten wird, um Neukunden zu gewinnen oder seinen guten Namen bekannt zu machen, ist rein gar nix. Marcel Reich Ranicki hätte in seinen legendären Buchbesprechungen des literarischen Quartetts orakelt: „Das ist nichts, sondern Mist – ohne Sinn und Verstand.“ Und genau so denken wir auch bei der Überlegung, dass ein Dienstleistungsunternehmen aus der Baubranche viel mehr Wert auf Kundenmeinungen und Referenzen legen sollte, ansonsten kauft der Kunde die berühmte Katze im Sack, wenn er sich für ein Hausbauprojekt von Brale entscheidet.

Allerdings sind die oben angesprochenen aber veralteten Kundenmeinungen zum Großteil auch keine Lobeshymnen auf die Qualität des sächsischen Häusle-Bauers, sondern böse Abrechnungen enttäuschter oder genervter Kunden. Aussagen wie: „Läuft alles jetzt über den Anwalt“ oder „Bei unserem Bau nahe Dresden sind massive Probleme aufgetreten“ oder auch Eintragungen in Hausbau-Blogs, die von desaströsen Erfahrungen sprechen, sind keine gute Visitenkarte für ein Unternehmen, dessen Dienstleistungen den Kunden oft mehrere Hunderttausend Euro kosten. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Firmenleitung offenbar nach dem Motto agiert: Was schert uns die Meinung der Kunden, wenn wir immer wieder ein „Doofen“ finden, der uns sein Geld anvertraut.

Diese Einstellung scheint mehr als grenzwertig und ist darüber hinaus völlig unzeitgemäß. Aber in einem Punkt ist das Unternehmen hellwach und kennt alle Tricks und Schlichen, um die Kunden zur Ader zu lassen: nämlich dann, wenn es ums Geld geht. Da hat es Brale GmbH offensichtlich sehr eilig, Anwälte zu engagieren, die sich um ausstehende Gelder kümmern oder dem Kunden das Leben schwermachen – besonders wenn dieser sich in der Materie nicht richtig auskennt.

Das alte Lied der fehlerhaften Kostenvoranschläge kann auch bei Brale aus vollem Hals gesungen werden, wie sich aus Beschwerden von Bauherren entnehmen lässt. Vieles, was niedrig kalkuliert wird, wird hinterher viel teurer und bereitet dem Kunden oftmals schlaflose Nächte. Deshalb erinnern wir an dieser Stelle zum wiederholten Mal an die sogenannten „Baunebenkosten“, die einen erheblichen Anteil der kompletten Baufinanzierung ausmachen und mit etwa 25% zu Buche schlagen. Wenn diese im Vorfeld nicht richtig kalkuliert werden, kann das gesamte Bauvorhaben zu einem „Luftschloss“ werden. Und es gibt immer wieder Kundenberater, die wichtige Details dieser langen Liste unter den Tisch fallen lassen, um erst einmal die Unterschrift des Kunden unter den Vertrag zu bekommen. Was danach kommt, ist oftmals die böse Überraschung, die auch schon einmal ein ganzes Bauprojekt scheitern lassen kann. Zu Lasten des Kunden, der dann nämlich gigantische Stornokosten berappen muss. Von diesen Vorwürfen kann sich auch die Brale GmbH nicht freisprechen.

Aufgrund der negativen Bauherren-Erfahrungen mit Brale GmbH setzten wir die Baufirma auf die Warnliste.

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