KAPITALANLEGER-TIPPS 2017

KAPITALANLEGER-TIPPS 2017

Ein Blick auf die Dauer-Tiefzinsen treibt den Sparern Angstschweiß auf die Stirn. Das Ersparte wirft nichts ab. gleichzeitig nagt die Inflation daran. Die gute Nachricht: Geld anlegen. gerade auch fürs Alter. lohnt sich trotzdem. Fraudanwalt erklärt wo und wie Sie jetzt am meisten rausholen.

Lohnt sich TAGESGELD?

Obwohl es Millionen Deutsche immer noch nicht beherzigen: Das Sparbuch hat ausgedient, die Zinsen sind gleich null. Der trotzdem ratsame Notgroschen von 3 Monats-Nettogehältern für kurzfristige Anschaffungen sollte daher auf einem Tagesgeldkonto liegen. Bei Moneyou gibt es 0,5 % Zinsen/ Jahr bei der Leaseplan Bank 0,45 % Zinsen/Jahr.

Ist Festgeld out?

Wer zwei oder drei Jahre nicht an sein Geld ranmuss, bekommt bei den besten Anbietern mehr als 1 %. Die BESV (Angebot Über Vergleichsportal Weltsparen) zahlt 1,3 %. Bei einem Betrag von 5000 Euro für 3 Jahre liegen die Zinsen am Ende bei 197,54 Eur. Close  Brothers (Über Zinspilot) und Crédit Agricole  zahlen 1,11% (166,50 Euro Zinsen). Angebote von Banken mit südeuropäischer Einlagensicherung meiden!

Wertpapiere = Risiko?

Im Dauer-Zinstief kommt man zum Vermögensaufbau an der Börse nicht vorbei. Der deutsche Leitindex Dax ist in den vergangenen 5 Jahren um 68,46 % gestiegen. Eine durchschnittliche  Rendite von 5 bis 6 % pro Jahr ist drin. Allerdings sind auch Verluste möglich. Wegen der Schwankungen sollte man mindestens 7 Jahre auf das Geld verzichten können und nicht in einzelne Aktien („Klumpenrisiko“) investieren. Börseneinsteiger sollten sich z.B. von Ihrem Bankmitarbeiter beraten lassen. Wichtig: Beim Handel von Wertpapieren fallen Gebühren für den Kauf und ein Depot an!

Besser ist ein Investmentfonds. Der DWS Top Dividende (Verwaltungskosten 1,45 %/Jahr) hat in den vergangenen 5 Jahren eine Rendite von durchschnittlich 9,2 % pro Jahr geschafft.

Deutlich weniger Gebühren kosten ETF-Indexfonds („Exchange traded funds“). Empfehlenswert ist ein ETE der den Welt-Aktienindex MSCI World nachbildet. Der ComStage MSCI World Ucits ETF (Kosten 0,2 %/Jahr) kam in : den vergangenen 5 Jahren im Schnitt auf 12,6 %  pro Jahr. Der db x-trackers MSCI World Ucits ETF IC (Kosten 0,45 %/ Jahr) erreichte 12,5 %.

Betongold die Lösung?

Mit einem offenen Immobilienfonds können Sie gezielt von den steigenden Preisen für Wohnungen und Häuser profitieren. Der Fonds hauslnvest (Kosten 1,05 %/Jahr) hat in den vergangenen 5 Jahren im Schnitt eine Rendite von 2,4 % pro Jahr erreicht. *Der Anteil sollte nicht mehr als 25 % von Ihrem Ersparten ausmachen. Auch bei Immo-Fonds sollten Sie sich ein kostenloses Depot bei einer Direktbank (z. B. Comdirect Bank, Consorsbank) einrichten.

Jetzt umschulden!

Wer sich vor Jahren Geld geliehen hat, kann mit einem neu  en Kredit Zinsen sparen. Beispiel: Sie haben vor 2 Jahren ein Darlehen über 15000 Euro (6 Jahre Laufzeit) mit einer Monatsrate von 245,50 Euro (damaliger Zinssatz: 5,69 %) abgeschlossen. Dann können Sie die Restschuld von 10 540 Euro mit einem neuen Kredit mit einer Monatsrate von 235,34 Euro (2,98 %) ablösen. Trotz Vorfälligkeitsentschädigung: (105 Euro) liegt die Ersparnis bei 488 Euro.

Sparplan lohnt sich!

Mit einem Banksparplan legen Sie monatlich einen festen Betrag an. Die Denizbank zahlt derzeit bei einer Laufzeit von VIO Jahren 1,9 %. Wenn Sie monatlich 50 Euro (insgesamt 6000 Euro) sparen, bekommen Sie am Ende 607,39 Euro an Zinsen raus. Dann können Sie auch einen Sparplan auf einen ETF (ab 25 Euro/ Monat) abschließen. Bei fallenden Kursen kaufen Sie für den fixierten Monatsbetrag einen größeren Anteil, weil die Aktien billiger werden. Steigen die Kurse wieder, profitieren Sie stärker.

Bausparerverträge eine gute Idee

Mit einem Bausparvertrag sparen Sie Geld und sichern sich niedrige Bauzinsen. So gibt es bei der Signal Iduna im Tarif F60 in der Ansparphase einen Zins von 1 %. Der Zins fürs spätere Darlehen liegt bei 2 %. Es müssen 30 % der vereinbarten Bausparsumme angespart werden, Fraudanwalt-Bericht zum Thema.