Vorsicht Betrug und Nötigung! ebuero AG rechnet Phantasieleistungen ab

Kündigung und Nötigung wegen nichtbezahlter Phantasierechnungen der ebüro AG

Unternehmer Peter S. aus Köln nutzt den Domizilservice der ebuero AG für seine in Köln seinerzeit gegründete Firma seit 2013. Die Firma ist auf eine Büroadresse der Firma ebuero AG registriert und angemeldet. Bis Mitte 2017 lief alles vertragsgemäß. Peter S. zahlte für seine GmbH monatlich ca. 200 Euro für sein Firmendomizil und ca. 10 Euro für die Sammlung der Post und holte diese wöchentlich im Sekretariat der ebuero AG ab.

Doch scheinbar war es der ebuero AG nicht genug. Mitte 2017 begann diese, frei erfundene Leistungen in Rechnung zu stellen, so z.B. im Oktober:

  • Postweiterleitung 713 Briefe à 0,79€
  • sonstige Bürodienste 76,40€

So erhöhte sich die monatliche Rechnung um  639,67€

Man stellte also gleichzeitig die “Sammlung und Abholung zu 9,95€ monatlich” in Rechnung und auch eine Weiterleitung von 0,79€ pro Brief die jedoch nie stattgefunden hat. Die ebuero AG hat laut Peter S. im gesamten Vertragszeitraum keinen einzigen Brief weitergeleitet.

Rückfragen bei der ebuero AG blieben unbeantwortet. Die Zentrale aus Berlin teilte mit, diese Leistungen würden von dem Büro in Köln erfaßt und an ebuero weitergeleitet. Die Daten müßten schon stimmen. Einwände, dass man die Post seit Jahren selbst abhole und dafür sogar monatlich 9,95€ bezahle und nichts weitergeleitet wurde, blieben unberücksichtigt.

Im Dezember wandte sich Peter S. an seinen Anwalt, der die ebuero AG anschrieb und um Konkretisierung der Forderungen bat. Auch das Anwaltsschreiben blieb ohne Reaktion.

Peter S. zu ebuero AG:

Ich habe in meinem Leben noch nie ein so ignorantes Unternehmen gesehen. Offensichtlich sind sich die Damen und Herren bei der ebuero AG bewußt, dass man von Ihnen abhängig ist. Ist die Firma einmal auf die Adresse der ebuero AG eingetragen ist es schwierig und kostspielig, die Büroanschrift zu wechseln.

Peter S. kündigte aufgrund der seiner Meinung nach betrügerischen Rechnungen das Lastschriftmandat und überwies fortan den Betrag für die monatliche Domiziladresse und die Postsammlung nebst Abholung.

Bis März 2018 waren insgesamt fast 4.000€ an frei erfundenen Leistungen aufgelaufen

Im März 2018 kündigte dann die ebuero AG das Vertragsverhältnis aufgrund nicht bezahlter Forderungen. Dass Peter S. zuvor Widerspruch gegen die dubiosen Phantasierechnungen erhoben hatte, wurde abermals nicht berücksichtigt. Seither verweigerte die ebuero AG Peter S. den Zugang zum Büro und verweigerte die Postannahme. Peter S. drohte dadurch die Löschung seiner GmbH aus dem Handelsregister und weitere Nachteile.

Nun hat Peter S. vor dem Landgericht Köln eine Einstweilige Verfügung gegen die ebuero AG erwirkt.

Wir haben uns die Korrespondenz zur ebuero AG angeschaut uns müssen leider ausdrücklich vor der ebuero AG warnen. Die ebuero AG scheint tatsächlich betrügerische Phantasieleistungen abzurechnen und durch Androhung einer Kündigung und Nichtannahme der Post die Kunden zur Zahlung der unberechtigten Forderungen zu nötigen.

 

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