Mathis Neumann – CNM Printpool – Verbraucherwarnung

Wir sammeln gerade Information zu der “Firma” CNM Printpool Mathis Neumann aus Hamburg. Von Verbrauchern wurde uns berichtet, daß dort als “neu” bestellte Ware “gebraucht” und dazu nicht funktionsfähig geliefert wurde. Rücksendungen kommen dann angeblich nicht an oder er behauptet, die Ware wäre bei ihm unverpackt zurückgekommen und er hätte sie nicht angenommen. Dummerweise liegen Fotos vor, die beweisen, dass die Ware im gleichen Karton zurückgesandt wurde, wie sie vom NEUMANN geliefert wurde.

Wir prüfen ob hier möglicherweise gewerbsmäßig betrügerisch vorgegangen wird und bitten Geschädigte, sich an die Fraudanwalt Redaktion zu wenden!

Der Händler ist derzeit auf Amazon sehr aktiv. Wir raten auch von Vorkasse ab!

Danke für die Unterstützung!

 

 

Gemeinsames Konto nach Trennung leergeräumt – was man jetzt noch tun kann

Solange eine Beziehung funktioniert, ist ein gemeinsames Konto eine praktische Sache. Problematisch wird es erst, wenn das Paar sich trennt. Nämlich dann, wenn einer von beiden eigenmächtig das gesamte Geld abhebt.

Was man über Gemeinschaftskonten wissen muss

In vielen Partnerschaften gibt es Giro- oder Sparkonten, die als gemeinsames Konto geführt werden. Man erkennt das daran, dass beide als Inhaber auf dem Kontoauszug stehen. Insbesondere bei Girokonten ist es zweckmäßig, wenn diese als Oder-Konto eingerichtet wurden. Denn in diesem Fall kann jeder Inhaber ohne Zustimmung des anderen über das gesamte Kontoguthaben verfügen und beispielsweise Geld abheben oder Überweisungen veranlassen. Was im Alltag durchaus erwünscht ist, kann im Trennungsfall zum Verhängnis werden, wenn sich ein Partner illoyal verhält und heimlich das gesamte Konto abräumt – im schlimmsten Fall sogar noch den Dispokredit ausreizt.

Das Gegenstück zum Oder-Konto ist das Und-Konto: Hierbei können sämtliche Kontoverfügungen nur gemeinsam getätigt werden. Eine Kontoplünderung nach der Trennung wäre bei einem Oder-Konto also gar nicht erst möglich.

So ist die Rechtslage bei Kontoplünderungen

Die Inhaber eines Oder-Kontos sind aus juristischer Sicht sogenannte Gesamtgläubiger im Sinne des $430 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Deshalb kann ein Kreditinstitut das komplette Guthaben an einen der Kontoinhaber mit schuldbefreiender Wirkung auszahlen und braucht sich nicht darum zu kümmern, wem es tatsächlich zusteht. Im Innenverhältnis gehört allerdings jedem Kontoinhaber grundsätzlich die Hälfte, falls es keine anderweitige Bestimmung gibt. Dabei ist es vollkommen egal, wer das Geld eingezahlt hat oder woher es stammt. Gehen auf einem Girokonto beispielsweise nur Gehaltszahlungen des Ehemannes ein, so steht der Ehefrau trotzdem der hälftige Anteil zu.

Dieser Ausgleichsanspruch hat übrigens nichts damit zu tun, dass ein Paar verheiratet ist. Auch bei unverheirateten Paaren gilt nichts anderes. Deshalb kann man seinen Anspruch ggf. auch zusätzlich zum Zugewinnausgleich oder Unterhalt geltend machen.

Wer etwas will, muss tätig werden

Wer sich als Opfer einer Kontoplünderung im Recht fühlt, hat deswegen noch lange nicht sein Geld wieder. Vielmehr muss man seinen Anspruch einfordern. Wenn außergerichtliche Bemühungen nichts bringen, wird ein gerichtliches Verfahren unausweichlich. Nachdem es sich hierbei um eine sonstige Familiensache (g 266 FamGF) handelt, ist das Familiengericht zuständig. Aufgrund des gesetzlichen Anwaltszwanges muss man neben den Gerichtskosten auch ein entsprechendes Honorar einkalkulieren. Wer kein oder nur geringes Einkommen hat, kann auch die staatliche Beratungs- und Verfahrenskostenhilfe beantragen und muss die Kosten entweder nur in Raten oder gar nicht selbst bezahlen.

Ganz so einfach ist  es dann doch nicht

Der Anwaltszwang ist durchaus berechtigt, denn es warten jede Menge Fallstricke, wenn man nach einer Kontoplünderung sein Recht durchsetzen will. Das hat verschiedene Gründe:

Der Ausgleichsanspruch unterliegt einer Verjährungsfrist von drei Jahren.
Wartet man zu lange, ist das Geld verloren. Bei Eheleuten beginnt diese Frist erst mit der Rechtskraft der Scheidung, da die Verjährung unter Eheleuten während einer bestehenden Ehe gehemmt ist. Ansonsten gilt als Verjährungsbeginn der Schluss des Jahres, in dem die Kontoplünderung erfolgte und man davon Kenntnis erlangte. Aber auch schon vor Ablauf der Verjährung kann man seinen Anspruch unter bestimmten Voraussetzungen verwirken. Etwa dann, wenn man lange Zeit untätig war und der andere davon ausgehen konnte, dass er das Guthaben für sich alleine behalten darf.

Aufgrund der gesetzlichen Vermutung, dass jedem Kontoinhaber die Hälfte des Guthabens gehört, steht derjenige in der Beweislast, der das Konto leergeräumt hat. Er muss das Gericht davon überzeugen, dass er mehr als die Hälfte behalten durfte. Wenn ein nicht rentenversicherungspflichtiger Unternehmer beipielsweise auf einem gemeinsamen Sparkonto etwas für seine eigene Altersvorsorge angespart hat und das auch plausibel darlegen kann, so kann dies den Halbteilungsgrundsatz bereits ins Wanken bringen. Das Problem liegt freilich darin, die Existenz einer solchen Vereinbarung nachzuweisen, da es in aller Regel an der Schriftform fehlt.

Auch wenn man vom Gericht grundsätzlich Recht bekommt, bedeutet das noch lange nicht, dass man tatsächlich auch sein Geld wiedersieht. Denn wo nichts ist, da kann man bekanntlich auch nichts mehr holen. Die juristische Bezeichnung
hierfür lautet Entreicherung: Sie bedeutet nichts anderes, als dass der Kontoplünderer das Geld bereits ausgegeben hat, um damit beispielsweise seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

Lieber vorsorgen als später dem Geld hinterherrennen

Es klingt zugegebenermaßen sehr unromantisch: Wenn jeder Partner sein eigenes Konto hätte, dann gäbe es keine Kontoplünderungen nach einer Trennung. Wer das nicht möchte, sollte wenigstens über ein Dreikonten-Modell nachdenken, bei dem jeder seinen Anteil für Fixkosten auf ein extra Konto einzahlt. Weiterhin ist es ratsam, unmittelbar nach einer Trennung die Bank zu informieren. Diese kann veranlassen, dass Kontoverfügungen nur noch von beiden Inhabern gemeinsam getätigt werden können.

Die Plagiats-Ganoven aus Berlin: Klaus Mudrack und die Vitavelle UG

Trotz einstweiliger Verfügung machen die kriminellen Plagiatoren weiter und vertreiben in Ihrem Onlineshop und bei Amazon die Plagiate “Slim Stick Forte”.

Bereits am 19.12.2017 wurde den Plagiatoren durch Beschluss des Landgerichts Köln der Vertrieb und das Bewerben der Slim Stick Forte untersagt:

Die Antragsgegnerin hat es bei Vermeidung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000,-, und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, ersatzweise Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, oder von Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, im Wiederholungsfall Ordnungshaft bis zu 2 Jahren zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr in Deutschland das Zeichen „SLIM STICK” für Waren undioder Dieristleistungen aus den Bereichen Abmagerungsprä; parate und Nahrungsergänzungsmittel zu benutzen, wie nachstehend wiedergegeben…

Trotz Straf- und Haftandrohung setzen Klaus Mudrack und seine “Vitavelle UG” ihr strafbares und rechtswidriges Handeln fort. Entweder sind dort wirkliche Idioten am Werk oder bei Herrn Mudrack handelt es sich um einen Strohmann der entbehrlich ist und gerne mal ins Gefängnis geht.

Vitavelle Slim Stick bei Amazon
Vitavelle Slim Stick bei Amazon

Dass bei der Vitavelle nichts zu holen ist dürfte anhand des Stammkapitals von lächerlichen 100€ zu befürchten sein:

HRB 9271 CB: Vitavelle UG (haftungsbeschränkt), Forst, Parkstraße 19, 03149 Forst (Lausitz). Name der Firma: Vitavelle UG (haftungsbeschränkt); Sitz der Firma: Forst; Geschäftsanschrift: Parkstraße 19, 03149 Forst (Lausitz); Gegenstand: Herstellung, Großhandel, Einzelhandel, Import und Export von Waren aller Art, insbeondere Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel sowie weitere nicht genehmigungspflichtige Waren; Kapital: 100,00 EUR; Vertretungsregelung: Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch sämtliche Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Vorstand: Geschäftsführer: 1. Deinecker, Andrea, *06.12.1960, Forst (Lausitz); mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen; Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung; Gesellschaftsvertrag vom: 01.06.2012 mit Änderung vom 13.06.2012

Zwischenzeitlich hat der Hersteller der Original SlimSticks (PayPlus GmbH, Würselen www.slimsticks.de) Strafanzeige gegen die Bande erstattet. Wir raten allen Verbrauchern:

Finger weg von Vitavelle!

Für alle interessierten hat uns ein Informant hier die Einstweilige Verfügung im Original übergeben:

Einstweilige Verfügung Vitavelle UG (PDF):

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