FRAUDANWALT VERWAHRT SICH HACKERANGRIFFEN

Seit zwei Wochen sieht sich die Redaktion Fraudanwalt anhaltender Hackerangriffe ausgesetzt. Vornehmlich aus Russland und der Ukraine werden servergesteuerte Hackerangriffe initiiert. Die Taktik der ausländischen Internetkriminellen ändert sich stündlich. Es wird zeitweise versucht, die Zugangsdaten der Homepage Fraudanwalt zu entschlüsseln. Für gewöhnlich geschieht dieser Vorgang mittels Servern, die jegliche Zahlen und Kennwort-Kombinationen – eine Entschließung herbei zu führen. Zusätzlich werden intensive DDos-Attacken auf die Seite fraudanwalt.com geschalten. Bis zu 1400 Anfragen pro Sekunde registrierte das Fraudanwalt-Sicherheitssystem am 20. Dezember 2016 in der Zeit zwischen 15.oo Uhr -17. oo Uhr.

Wer steckt hinter dem Angriff auf Fraudanwalt?

Die Redaktion Fraudanwalt agiert vorsorglich für Verbraucher in der Absicht, Entscheidungen und Kaufempfehlungen zu Gunsten des Käufers mittels präventiver Informationsveröffentlichung sicherzustellen und gleichzeitig Verschleierung oder gar Betrug auszuschließen. Wirtschaftskriminalität und Betrug verursachen jährlich Schaden in Milliardenhöhe in Europa. Fraudanwalt, eine Kanzlei, eine Organisation juristischer Spezialisten präferiert mittels aktiver Prävention – Betrug und Missmanagement aufzudecken und zu bekämpfen. Es geht für die „Anlegerschutzanwalte„, die windigen Anbieter von „grünen Geldanlagen“ oder den „Baupfuschern“ um viel Geld. Aufgrund dessen ist die IT-Agency dauerhaft in Alarmbereitschaft.

Anmerkung:

Denial of Service (DoS; engl. für „Dienstblockade“ oder „Dienstverweigerung“) bezeichnet in der Informationstechnik die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes, der eigentlich verfügbar sein sollte. Obwohl es verschiedene Gründe für die Nichtverfügbarkeit geben kann, spricht man von DoS in der Regel als die Folge einer Überlastung von Infrastruktursystemen. Dies kann durch unbeabsichtigte Überlastungen verursacht werden oder durch einen mutwilligen, und oft auch absichtlichen Angriff auf einen Server, einen Rechner oder sonstige Komponenten in einem Datennetz.

Wird die Überlastung von einer größeren Anzahl anderer Systeme verursacht, so wird von Distributed Denial of Service (DDoS) gesprochen.

Was wir tun

Fraudanwalt analysiert Verbrauchermärkte, um strukturelle Missstände aufzudecken und Verbraucherprobleme öffentlich zu benennen, aber auch gleichzeitig Lösungen aufzuzeigen und für deren Umsetzung einzustehen– so lautet die Maxime unserer Arbeit. Wir wollen durch die Kraft unserer Argumente überzeugende Arbeit und Verbraucherpolitik in der Europäischen Union mitgestalten. In dieser Rolle treten wir ein für Chancengleichheit zwischen den Interessen von Unternehmen und Verbrauchern.

ANLEGERSCHUTZ WEITERHIN MANGELHAFT

Das reformierte Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) hat den Markt für „Geschlossene Fondsprodukte“ in Deutschland neu geordnet: Die Anbieter neu emittierter Finanzprodukte sollen stärker reguliert  und damit der Verbraucherschutz verbessert werden. Die AIFM-Direktive (AIFMD) ist mit der Umsetzung durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) seit zwei Jahren Teil des deutschen Rechts geworden. Damit hat der Gesetzgeber tiefgreifende Veränderungen begonnen – für die privaten Anleger und besonders auch für die Emittenten von Fonds. Die Emissionshäuser geschlossener Fonds mussten bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) eine AIFM-Lizenz beantragen und neue, stärker risikoorientierte Anforderungen verinnerlichen.

Damit unterliegen die Manager geschlossener Fonds beispielsweise für Immobilien oder Flugzeuge erstmals dem gleichen Rechtsrahmen wie Offene Fonds im Wertpapier- und Immobilienbereich. Dass die notwendige Lizenzierung und Aufsicht durch die Bafin den Markt für geschlossene Fonds stark verändern wird, da sind sich alle einig. Aber ob auch tatsächlich mehr Qualität entsteht und Anleger besser vor Betrug geschützt sind, bleibt fraglich. Fraudanwalt geht davon aus, dass von den derzeit noch über 300 Emittenten geschlossener Fonds in Deutschland lediglich 60 bis 80 Anbieter dauerhaft bleiben und neue Produkte emittieren werden. Diese starke Konsolidierung des Marktes wird vermutlich nicht zu einer weiteren Stabilisierung und Professionalisierung des Geschäfts führen. Auch weiterhin werden Betrüger, wenn sie es denn „gut genug anstellen“ Erfolg haben!

Investorenschutz für alternative Investments?

Gleichzeitig mit der Einführung der AIFMD und des KAGB hat sich der Gesetzgeber auch von den Folgen der Finanzkrise leiten lassen: Der Anlegerschutz sollte weiter gestärkt und „Lücken“ sollten geschlossen werden, heißt es aus offiziellen Stellen. Die alternativen Investmentfonds müssen seit Mitte 2013 in vielen Bereichen von einer Verwahrstelle (vor Einführung des KAGB -Depotbank -genannt) kontrolliert werden.

Gleiches gilt für die in geschlossenen Fonds verpackten Sachwerte, die laut Sachwerteverband BSI ein Volumen von insgesamt mehr als 200 Milliarden Euro innehaben. Die Verwahrstellen kontrollieren allerdings nur die aufgelegten geschlossenen Fondsprodukte, die nach der Regulierung auf den Markt gelangen – nicht jene die bereits am Markt Kapital vernichten. Seriöse Anbieter werden die Kapitalanlagen des bisherigen sogenannten „grauen Kapitalmarkts“ in den „weißen Kapitalmarkt“ überführen. Jene, die es nicht tun, müssen intensiv kontrolliert werden, um weitere Anlegerschäden abzuwenden.