INVESTITION IN PHOTOVOLTAIK EINE ALTERNATIVE FÜR SPARER?

Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) produzieren über einen sehr langen Zeitraum Strom, das ist den meisten bekannt. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass solide Photovoltaikkonzepte viele gesellschaftliche Herausforderungen lösen werden.

Es war der Deutscher Physiker Albert Einstein, der die Entwicklung von Photovoltaik voranbrachte und dafür den Nobelpreis 1923 erhielt. Entwickelt wurde die Technologie aber wesentlich früher im Jahr 1839. Seit den 60er Jahren wurde die Sonnenenergie auf Raumsonden verbaut und sorgt dafür, dass die Weltraumrobotik selbst nach 40 Jahren mit der Erde kommuniziert.

Was verspricht eine Kapitalanlage in Photovoltaik?

Die Niedrigzinsphase ist langanhaltend und teuer für Sparer. Zur Realisierung ihrer Anschaffungen befinden sich Bürger in einem dauerhaften Sparprozess. Der größte Anteil des Sparguthabens soll später einmal vor der Armut im Alter schützen. Meist greifen die Europäer dafür auf Bank- und Versicherungsprodukte zurück, die minimale Renditen unter 1 Prozent versprechen. Staatsanleihen, selbst die von Deutschland oder Frankreich, notieren seit 2,5 Jahren deutlich unter 0,5 Prozent. Tagesgeld wirft ebenfalls nicht einmal 1 Prozent ab. Egal, für welche Anlagemöglichkeit sich Kapitalanleger entscheiden, es kommt immer ein Minus heraus, nach bereinigter Vollkostenrechnung – Kosten, Abgaben und Inflation. Beinahe gegensätzlich verhält sich eine Investition in Photovoltaikanlagen. Die Solarkraftwerke erwirtschaften bis zu 13 Prozent im Jahr. Häufig werden die Anschaffungskosten einer PV-Anlage fremdfinanziert über eine Bank. Bei günstiger persönlicher Steuersituation ist es dem Käufer möglich, das Eigenkapital für die PV-Anlagen aus Steuerrückerstattung zu erhalten. Investitionen in Solaraktien oder Beteiligungen an Unternehmen, wie bei dem Unternehmen PV Invest GmbH, sind nicht zu empfehlen (Fraudanwalt-Bericht), das hat die Solarword-Pleite von Frank Asbeck gezeigt, Fraudanwalt berichtete.

Smarte Solar-Rendite-Modelle zielen lediglich auf die Verwaltung und Einrichtung der PV Anlagen ab, an denen die Käufer 100 Prozent „Besitzt“ haben.

PV-Anlagen für eine grüne Zukunft

Der Strom, der aus PV-Anlagen gewonnen wird, hat Vorrang bei der Einspeisung ins öffentliche Stromnetzt, mit dieser Maßnahme will Europa die Energiewende von Atom- und Kohleenergie zum Grünstrom vollbringen.  Obwohl auch PV-Anlagen bei ihrer Herstellung eine gewisse Belastung für die Umwelt bedeuten, sind sie die weitaus bessere Lösung zur Gewinnung von Energie als gefährliche Atomkraftwerke oder der Co2-Killer Kohle. Über seriöse Anbieter informiert Fraudanwalt. Unternehmen, die Sie meiden sollten, finden Sie auf der Warnliste.

WAS IST DAS PV INVEST GMBH RATING WERT?

Die Pleitewelle in der Solarbranche ist dafür verantwortlich, dass sich Photovoltaikinvestoren um ihr Kapital sorgen. Mit Sitz am schönen Wörthersee investiert die PV Invest Gruppe (PV Invest GmbH) in Photovoltaik-Kraftwerke. Derzeit besitzt das Unternehmen unter der Leitung von Günter Grabner nach eigenen Aussagen „Photovoltaikkraftwerke“ in 6 europäischen Ländern. Der Plan erscheint so  einfach wie simpel: Ein Unternehmen aus der PV Invest Gruppe, z.B. die PV Invest GmbH, erwirbt eine Fläche mit schlüsselfertigen Solarmodulen, die nur darauf warten ans Netz zu gehen. Sobald sie dann am Netz sind – verwandeln sie die Sonnenenergie zu barem Geld. PV Invest will als Stromproduzent den Solarstrom verkaufen, den die gekauften Solarkraftwerke produzieren und dadurch zuverlässige Umsätze generieren. Um für dieses Vorhaben das nötige Kleingeld einzusammeln, schlägt PV Invest gleich drei Varianten der Finanzierung vor. Ausschlaggebend für die rosigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen der PV Invest-Anlagen sind vor allem die langjährigen Garantieversprechen der Modulhersteller, teilt ein Insider der Fraudanwalt-Redaktion schriftlich mit.

PV Invest GmbH – Investoren ist noch kein Licht aufgegangen

Ein umweltbewusster Anleger, der die Natur fast so sehr liebt, wie sich selbst oder der gnadenlose Kapitalist, dem die Energiewende einfach nur Bares in die Taschen spülen soll, können ihr Geld der PV Invest GmbH anvertrauen. Gleich drei Finanzierungsmodelle bietet die PV Invest Gruppe an. Die Bürgerbeteiligung an einem Sonnenkraftwerk ist eine Variante mit der PV Invest auf Anlegerjagd geht, jedoch weil diese Finanzierungsform nicht genügend Kapital in die tiefen Taschen von Gerhard Rabensteiner und Günter Grabner spült – existieren zwei weitere Finanzierungsformen. Die Direktbeteiligung, bei der Anleger selbst zum Besitzer einer PV-Anlage werden und damit das volle unternehmerische Risiko übernehmen, war lange Zeit sehr beliebt bei PV Invest und spülte auch genügend Geld ein – aber jeder kennt es – mit steigendem Einkommen steigt der Lebensstil. So kamen die windigen Solarbetreiber auf die Idee, das richtig große Rad zu drehen – und emittieren Anleihen.

Verbrennt sich PV Invest an der Sonne?

Gerade einmal sieben Jahre ist die PV Invest Gruppe am Markt, in ihrer jetzigen Konstellation sogar noch jünger, aber trotzdem werden Werbeversprechen wie „langjährige Erfahrung der PV Invest Gruppe“ rund um das Unternehmen vom Wörthersee platziert. Das erinnert an dunkle Zeiten, als Anleger viele Millionen Euro in Kapitalanlagen von Prokon oder German Pellets, verloren. Beinahe immer, wenn mit langjähriger Erfahrung geworben wird, sollten Anleger auf der Hut sein. Die Creditreform Rating als Deutschlands älteste Ratingagentur, bewertet Emittenten nach deren Ausfallwahrscheinlichkeit. In der Vergangenheit bewertete sie Geldvernichter wie die Infinus-Gruppe oder auch German Pellets lange Zeit positiv, obwohl die Firmen tausende Anleger in den Untergang zogen. Diesmal bewertet sie die PV Invest GmbH mit BB – und hat den Zusatz (watch) aufgehoben. Der Zusatz „watch“, den die „strahlende PV Invest“ bis vor wenigen Monaten noch inne hatte – bedeutet so viel wie „Legen Sie Ihr Geld hier an, wenn Sie genügend davon haben und einen Verlust vertragen können“..doch genau das Gegenteil ist der Fall. Meist sind es Kleinanleger, die aus Umweltbewusstsein und der Hoffnung zu einer Regulierung des Strompreises beizutragen, das Geld in windige Unternehmen wie die PV Invest GmbH investieren. Der Ausblick ist zwar stabil, schreibt die Creditreform.

Aber: „Die rückwirkend zum 31.12.2015 erfolgte Einbringung zusätzlicher Solarparks führt zu einer weiteren Diversifizierung aus Risikogesichtspunkten. Die den relativ stabilen Einnahmen gegenüberstehenden hohen Verschuldungskennziffern bei geringer Eigenkapitalquote wirken sich begrenzend auf die Beurteilung aus“, heißt es in einer Creditreform Rating-Meldung. Wenn nicht die hohen Verschuldungskennziffern, die geringe Eigenkaptalquote und die Tatsache, dass rückwirkend erst eine Einbringung erfolgte, um das Geschäftsergebnis zu verbessern, was sollte dann ein Kriterium sein der PV Invest GmbH ein angemessenes Rating zu erteilen?