AVG EG UND KARRIERE AG: GEMEINSAM ZOCKT’S SICH BESSER

Die AVG eG aus Potsdam wird vom Finanzgelehrten Andreas Lechtenfeld geleitet. Die Redaktion-Fraudanwalt kritisierte bereits einmal das Geschäftsmodell der AVG eG, weil es zu undurchsichtig ist. Andreas Lechtenfeld legt keinen Wert auf Transparenz und dabei haben Betrugsfälle wie die Genogen und Co. gezeigt – wie einfach Genossen um ihre Einlagen gebracht werden können. Weder im Prospekt noch auf der Homepage ist zu erfahren, wie die AVG eG eine Traumrendite oberhalb von 6% erwirtschaften will – zum Fraudanwalt-Bericht. Dadurch stellt sich zwangsläufig die Frage, weshalb daraus ein Geheimnis gemacht wird. Liegt es daran, dass das eigentliche Geschäftsmodell ein Schneeballsystem ist, wobei Altanleger durch frische Gelder der Neumitglieder ausgezahlt werden? Oder liegt es daran, dass die angeblichen Renditen mit einem enorm risikoreichen Handelssystem erzielt werden? In der Satzung der Genossenschaft aus Potsdam wird ebenfalls nicht näher erläutert, wie die Traumrenditen erwirtschaftet werden – es gibt lediglich einen Verweis auf einen sogenannten Profipartner. Wer jetzt an J.P Morgan oder einen Hedgefonds denkt, der irrt – der „Profipartner“ ist die Karriere AG mit Sitz unter der gleichen Adresse wie die AVG eG.

Karriere AG Vorstand auch gleichzeitig Aufsichtsrat bei AVG eG

Noch zu Beginn dieses Jahres war beim Videostreamdienst Youtube ein Video von Andreas Lechtenfeld zu sehen, wie er die Strategie erklärt, um die Traumrenditen zu erwirtschaften. Mittlerweile ist dieses Video gelöscht, möglicherweise weil zu viele Interessenten feststellen mussten, dass die AVG eG keinen sicheren Sparplan anbietet, sondern mithilfe der Karriere AG mit dem Genossenschaftsgeld wettet. Die Karriere AG betreibt ein hochriskantes Handelssystem mit Future-Kontrakten (Derivate). Diese Chart-technisch-basierten Handelssysteme sind ausschließlich eine Spekulation auf eine eventuelle Entwicklung eines Index-Basiskurses. Der Handel mit Future-Kontrakten ist ein Hoch-Risiko-Geschäft, bei dem es immer möglich ist, dass es zu einem Total-Verlust kommen kann, verbunden mit dem zusätzlichen Risiko einer Nachschusspflicht. Nun wirbt erstaunlicherweise die AVG eG ständig mit positiven Dividenden, die sie angeblich mit diesem Future-Handelssystem seit 2008 erwirtschaftet haben will. Einen seriösen Rendite-Beweis kann die AVG eG merkwürdigerweise auf Nachfrage nicht erbringen. Auch ein seriöses Testat oder einen überprüfbaren Track-Record als Renditen- und Erfolgs-Nachweis des Future-Handelssystems kann oder will die Genossenschaft nicht leisten. „Fragt man gezielt nach der genauen Arbeitsweise des Future-Handelssystems erhält man keinerlei Antworten“, berichtete ein Genosse gegenüber Fraudanwalt. Scheinbar wird auch den Genossen und nicht nur der Öffentlichkeit gegenüber das gesamte Geschäftsmodell versucht zu verschleiern. Unwissendheit und Intransparenz sind für die Seriosität der AVG-Genossen kein gutes Signal.

Karriere AG-Vorstand ehemaliges Vorstandsmitglied von Betrugsgenossenschaft?

Zum nebulösen Geschäftsgebaren der AVG eG und unserer negativen Einschätzung zur Seriosität der Genossenschaft folgen weitere unerfreuliche Fakten. Der Karriere AG-Vorstandsvorsitzende James Henry Klein ist nicht nur Aufsichtsrat der AVG eG, nein er ist mitverantwortlich für einen Anlegerskandal mit 80.000 Geschädigten. James Henry Klein war vor 16 Jahren im Vorstand der Atlantis Genossenschaft tätig. Laut Tagessiegel.de und test.de hat diese Atlantis Genossenschaft 80.000 Anleger geschädigt.

 

Tagesspiegel

Test

Test Atlantis Genossenschaft

 

Die fragwürdige Person James Henry Klein, zudem das intransparente unseriöse und hoch riskante Geschäftsmodell der Genossenschaft und ihrer fragwürdigen Partnerfirma Karriere AG, lässt vermuten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis hier die Genossenschaftsanteile verzockt werden oder für andere Zwecke missbraucht werden. Denn eine Verwendungskontrolle von Genossenschaftsanteilen existiert in der Satzung bei der AVG eG nicht.

Dieser unglaubliche Derivate-Handel wird im Exposé der AVG eG in keinster Weise erwähnt. Es ist lediglich von einem Börsenhandelssystem die Rede, das aus gutem Grunde nicht näher beschrieben wird. Auf dieser Basis wird im Exposé eine harmlose Altersvorsorge („Express-Rente“) angeboten. Für Anleger ab € 200.000,- bekommt man ein Angebot direkt von der Karriere AG, die allerdings in ihrer Beschreibung „Das Geschäftsmodell der Karriere AG“ ihre 8 halbautomatisierten Handelssysteme in Dax- und Dow-Jones-Futures erwähnt.

Die AVG eG und Karriere AG setzen wir auf die Warnliste.

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